Alles kann ich durch Christus, der mir Kraft und Stärke gibt (Phil. 4/13)
Gut vorbereitet waren wir als Familie mit einer Kiste Bücher nach Spanien gestartet. 2 Wochen Land & Leute, Essen und Siesta in der klimatisierten Ferienwohnung …
Nach einem Valencia-Krimi («Gefährliches Wasser» von Daniel Izquierdo-Hänni, empfehlenswert), Corinna Wolfs «Der Ruf des Königs» (sehr empfehlenswert) und Querlesen von Timo Langners «Unmöglich ist keine Option» (noch empfehlenswerter) kam das Buch, dass ich voll guter Vorsätze erstanden hatte: «Hirtenzeit» von Daniel Zindel, ein geistlicher Wanderweg durch die eigene Lebensgeschichte. Herausfordernd, aber trotzdem leichtfüssig geschrieben. An sich sehr gut, aber nach spätestens 40 Seiten war klar, dass mich die Selbstreflexion in den Ferien überfordert (eigentlich auch im normalen Leben).
Unsere Tochter hatte Elisabeth Büchles Roman «Sturm im Paradies» gerade fertiggelesen und spoilerte, dass es nach der Anbahnung einer zarten Liebesgeschichte mega spannend werden würde (Tsunami in Thailand) und auch ich als Mann das lesen könnte 🙂 Hiermit gestehe ich öffentlich: ich habe den Roman verschlungen, auch ein paar Tränen vergossen. Und mich hinterfragt, ob mein Glaube wirklich trägt, wenn vermeintliche Sicherheiten plötzlich nicht mehr existieren; ich in Leid, Unverständnis und Anklage trotzdem Hoffnung haben kann. Aus eigener Kraft kann ich es nicht, aber Jesus hat uns versprochen, mit seiner Kraft in unsere Schwachheit zu kommen.
Wie ist das bei dir?
Sei reich gesegnet,
Ralf