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Buch des Monats

Juli 2024 // Miss Wilson und die Schule im Mondschein

Roman nach einer wahren Begebenheit

Suzanne Woods Fisher, Brunnen Verlag, gebunden, Fr. 24.30

Lucy, ein behütetes Mädchen aus der Stadt, besucht ihre Cousine, die Schulinspektorin in den Appalachen ist und wird von dieser auch gleich eingespannt. Zu Fuss und zu Pferd besucht Lucy die abgelegenen Täler und ihre Bewohner und lernt ein völlig neues Leben kennen. Der Roman spielt um 1911 und beruht auf einer wahren Begebenheit. Cora Wilson Stewart – die Schulinspektorin – ist eine reale Person. Sie hat in den Appalachen, einer Gegend in der die Menschen als ungebildet und rückständig gelten, dafür gekämpft, dass jedes Kind eine Schule besuchen kann. Als ihr bewusst wurde, dass auch die allermeisten Erwachsenen Analphabeten waren, hat sie Abendschulen für sie ins Leben gerufen, die sogenannten «Mondscheinschulen». Zu dieser Zeit war das eine total verrückte Idee, es galt als wissenschaftlich erwiesen, dass man nur als Kind lesen lernen kann und wenn man diese Chance verpasst hat, blieb man Analphabet.

Ob die Mondscheinschulen funktioniert haben, was Lucy erlebt hat und ob sie eine Aufgabe für ihr Leben fand, erfahren sie in diesem warmherzigen Roman, der mir sehr gut gefallen hat.

von Verena Dörig

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Das Gebet findet immer am letzten Mittwoch des Monats von 06.30 Uhr bis 07.30 Uhr im Buchcafé Benedikt statt. Im Mittelpunkt des Gebetes steht die Stärkung der Einheit unter den Christen sowie Anliegen aus Kirchen und Werken sowie Politik und Gesellschaft. Die konkreten Daten und weiteren Gebetsanlässe sind auf der Webseite des Gebetshauses zu finden.