Nach einer wahren Begebenheit im Krakauer Ghetto
Amanda Barrat, Hänssler Verlag, gebunden, Fr. 33.00
Die Erzählung beginnt im Frühling 1941 und betrachtet aus zwei verschiedenen Erzählperspektiven – der Apothekerin Zosia und der Jüdinn Hania – die Zeit bis zum Sommer 1945.Der Besitzer und die angestellten Frauen der Anker-Apotheke, die mitten im Krakauer Ghetto liegt, beschliessen, nicht einfach zuzusehen, wie brutal Juden behandelt werden. Auch wenn sie oft hilflos sind, versuchen sie zu helfen, wo sie nur können und so wird die Apotheke zu einem Ort der Hoffnung.
Ich habe dieses Buch in einem Rutsch durchgelesen. Einmal mehr bin ich fassungslos über den Horror des Naziregimes, über den Hass gegen die Juden, über die Bosheit von Menschen. Es ist ein erschütterndes Buch, das wachrüttelt und uns aufruft, nie zu vergessen, was damals passierte
von Daniela Horst
